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UNENDLICHE GESCHICHTE(N) - TEIL 2


Fotos & Text: Thomas Stelzmann








 HORST LANDAU

"Als Kurt eines Tages vom Büro nach Hause kam, war sein Haus fort."

("Das verschwundene Haus", Brackwede bei Bielefeld 1987.)






JENS PRÜSS

"Prost, Bruder! Ersaufen ist auch ein Genuss.
Und vielleicht wird man dann nie mehr nüchtern."

(unveröffentlicht)


KLAS EWERT EWERWYN

"Gut so", sagte Grabbe.
"Wenn Ihr meinen Gesang begleiten wolltet,
den ich im Sinn habe, wäre das schön
und würde von mir dankbar empfunden."

("Immermanns Tafelrunde"
Erzählung, Düsseldorf 2011)






 KONSTANZE PETERSMANN

"... die in den Alleen gefangene Schwermut -
dieser Name, der den Klang nicht erwachen ließ;"

("Zum Lichtstern der Zeit", Oberhausen 2010)






LIS SCHENK

"...aber die Wellen rutschen heran
kichern und schlecken
die Spuren zum Frühstück auf"

("Spuren im Sand"
In: "Schwingende Ufer", Gedichte und Geschichten.
Düsseldorf 1990)



MARTIN CONRATH

"Du hast mich ans Messer geliefert."

("Schuld", Kriminalroman, Köln 2011)





MONIKA VOSS

"Ech weeß nit, wat soll et bedüüde,
ben bedröppelt on janit joot drop."

("Loreley", in: "Kennste noch dat alde Leed"
Heine-Texte in Original und Mundart, Düsseldorf 2006)



NICOLETTE BOHN

"Wenn du heute ins Kino gehst, ist er bei dir.
Er kann nicht sterben, Emma. Melies lebt ewig."

("Kinokeller", in Arbeit)





OTTO VOWINCKEL

"Will er am Ende sagen, Coltrane habe nicht
Tenorsaxophon gespielt?"

("Der Kaiser und das Saxophon",
Düsseldorf 1992, unveröffentlicht)



REGINA RAY

"...dich schicke ich hinaus, dich in wildgrüner Landschaft, dich im fernen Bengalen, dich machen meine Augen schön,
dich machen meine Augen süchtig, das verrät dein Mund mit der hellroten Zunge aus der Farbe deiner Küsse..."

("Text aus den Augen" in "Körpertexte",
Ratingen 1998, München 1994)





 SABINE KLEWE

"Angst ist die dunkle Schwester der Liebe."

("Der Seele weißes Blut", München 2012)





SVEN-ANDRÈ DREYER

"Ein Beil für 19,90 Euro.
Wo bekomme man das schon?"

("Die Luft anhalten bis zum Meer",
Frankfurt am Main, 2012)



TANYA LIESKE

"Ich bin Künstlerin", sagt Oma immer,
wenn sie nach ihrem Beruf gefragt wird.
"Reparieren ist eine große Kunst, deswegen bin ich Künstlerin."

("Oma, die Miethaie und ich", Weinheim,
Basel 2012)





WOLFGANG REINKE

"Curare

Im Anfang war die Überschrift –
sie überschrieb das Kommende
das nahezu Verschwommene
mit ihrem Gift."

("Curare" in "Offenes Buch",
Lyrik und kleine Prosa, Düsseldorf 2008.)



JAN-ALBERT MICHAELIS

"Hasan hörte die Vögel zwitschern.
Fröhlichkeit breitete sich aus.
Der Frühling war nach Derendorf gekommen."

("Hasan ist da", Sonderpunkt-Verlag,
Münster 2014)


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