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WER IST DER KOPF HINTER LEA SADEK DESIGN?

Fotos & Text: Thomas Stelzmann
Location: gebäude.1 fotografie




 

 
"Aus Fundstücken Lieblingsstücke fertigen."



Alle reden von Lea Sadeks Schmuck. Ein absolutes "must have".
Inzwischen, denn was Lea Sadek produziert, musste erst gesehen werden.
Aber auch Lea Sadek braucht ein Gesicht. Es gut zu wissen, wer dahinter
steht, so oder so. Diese "who is"-Abfrage machen wir heute.

Ich treffe Elke Nissen-Otto. Wir haben uns vor einiger Zeit eher zufällig
kennengelernt, und nun steht sie in unserem neuen Studio, oder vielmehr:
In dem, was mal ein Studio werden soll.

Wir stehen in einer Baustelle. Nach dem Zwangsumzug ist 'gebäude.1 fotografie'
noch nicht wirklich angekommen, und "fertig" sind allenfalls die Leute, die
nicht selten bis spät in die Nacht die Halle einer ehemaligen Bandweberei
in Wuppertal-Barmen renovieren.

"Hier?" fragt Elke, als wie den Raum betraten. "Oh, was für ein Licht..."





Elke ist freiberufliche Schmuckdesignerin und der kreative Kopf hinter dem
Label "LEA SADEK DESIGN".

 
 
"Leopold und Auguste.
So hießen meine Großeltern."


 
Auf die Frage, wie denn der Label-Name zustande gekommen sei, gab es eine
ganz einfache Antwort.
"Leopold und Auguste. So hießen meine Großeltern mit Vornamen. Der Name
´Lea´ steckt da drin, eine Art Akronym."

"Und wo kommt das ´Sadek´ her?" fragte ich.
"Das war der Mädchenname meiner Urgroßmutter."


Verstanden.Alles hat bei eine Elke seine Geschichte. Namen.
Und natürlich auch Schmuck.
Die Stücke, aus denen mal Schmuck werden soll, hat sie auf der ganzen Welt
entdeckt. Sie gibt ihnen ein neues Aussehen, adaptiert Funktion an Ästhetik,
kombiniert unterschiedliche Materialien, kehrt Bedeutungen um. Der wahre Zweck
des Ursprünglichen weicht neuer Bestimmung.

'Upcycling' nennt man das auf neudeutsch, und besser kann man es nicht machen.
Vergessenes wird zu wieder Gesehenem und Getragenem.





"Ich mache aus Fundstücken Lieblingsstücke. Das ist es, was ich tue. Die sind
zum Teil sehr speziell", räumt Elke ein.

Das stimmt.
Holz, Silber und Felle (bitte jetzt keinen Veganeraufstand, die Tiere sind
schon seit Jahrzehnten im Tierhimmel und bekommen im Schmuck ein neues "Leben")
würde man nicht einfach so kombinieren mit Porzellan, künstlichen Materialien,
Fäden, sogar welche aus Gold. Aber Elke macht das nicht einfach so, sie ist ja
auch keine "Einfach-so-Person".


 
"Das Model muss passen."

Unsere Fotostrecke für die aktuelle Kollektion haben wir auch nicht "einfach
so" gemacht. Es war kalt in diesen altehrwürdigen Treppenhäusern und Hallen,
Strom mussten wir vor Ort herstellen, heizen konnen wir nur das Model.

Das Model für diesen Tag, Arijana Sandfort, wusste schon, worauf sie sich
einließ. Ari und Elke verstanden sich super, die Chemie zwischen der Designerin
und dem Model stimmte.

"Das Model muss passen", sagt Elke. "Mein Schmuck ist nicht für jeden gedacht,
also kann man auch nicht irgendein Model nehmen." Klingt logisch.


     


Es hat gepasst, die Strecke ist so geworden wie gewünscht.
Inzwischen ist die Homepage von 'Lea Sadek Design' ebenfalls online, und Lea
Sadek ein Begriff. Es wird nach den Stücken gefragt.




Der Ausblick in Richtung Zukunft heisst "Kreativität".
Neue Stücke, neue Ideen, Variationen.
Sich neu zu erfinden bedeutet nicht nur, alte Zöpfe abzuschneiden, sondern aus dem
Alten neue Impulse gewinnen.

Da wäre wir wieder beim Thema: Upcycling.
Leopold und Auguste, die beiden "Alten", hätten allen Grund, stolz zu sein.


Lea Sadek Design -> lea-sadek.de




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